Dabei gehts darum, bei Nacht und Nebel öffentliche Flächen zu bepflanzen…
Das wär doch auch mal was für den Mädelzstammtisch II
Hier gibts mehr Infos: Guerilla Gardening
Liebe Grüße,
Dani
Hier erst mal ein paar allgemeine Infos zum Jakobsweg.
Wege:
Man beachte, dass es in diversen Ländern Jakobswege gibt. Das kann man auch auf dieser Karte feststellen, die sich geringfügig von ersterer unterscheided.
Es gibt sie wirklich überall: So zum Beispiel auch den Münchner Jakobsweg von München nach Lindau. Allerdings sind da wieder einige Höhenmeter zu überwinden, und im Oktober ist das Wetter hier ja bekanntlich auch nicht so zauberhaft… Und das ist doch eine perfekte Überleitung zum:
Wetter:
Hier die Klimatabelle von La Coruna (das „n“ müsst Ihr Euch mit Circumflex drüber vorstellen, das find ich hier nicht auf der Tastatur), Galizien. Es gibt aber noch eine weitere „Internet-Wetterstation“ bei der man sich tollerweise das Wetter in einer bestimmten Stadt zu einem bestimmten Zeitpunkt (auf den Tag genau) ansehen kann: History: Weather Underground. Hier habe ich mir den Urlaubszeitraum vom Jahr 1998 bis 2007 vorgenommen und mich erst tierisch gefreut, da bei jedem Tag „Niederschlag 0.0 cm“ stand, bis es mir zu unglaubwürdig vorkam und ich weiter runter gescrollt habe.
Hier nun die traurige Bilanz (immer für eine Woche, 10. bis 16.10., das „x“ ist als „Tage“ zu lesen – es hat also beispielsweise 1999 nicht dreimal geregnet in der Zeit, sondern an 3 Tagen (wenn vermutlich auch nicht durchgehend)):
1998: Jeden Tag Nebel, 2x Regen
1999: 3x Regen, 3x Nebel
2000: 6x Regen, 3x Nebel
2001: 5x Regen, 1x Gewitter mit Sturm, 2x Nebel
2002: 5x Regen, 3x Nebel
2003: 2x Regen, 5x Nebel
2004: 7x Regen, 1x Nebel <- schlimmstes Jahr
2005: 5x Regen, 1x Nebel
2006: 3x Regen, 1x Gewitter mit Sturm
2007: 5x Nebel <- bestes Jahr
Wir hätten also lieber letzten Herbst gehen sollen…
Desweiteren hab ich nochmal gezielt nach Informationen danach gesucht, wie man sich das Wandern im Winter dort vorzustellen hat und habe Ermutigendes und Entmutigendes in einem Forum bei Fernwege gefunden, wo es übrigens auch andere interessante Informationen gibt.
Startmöglichkeiten:
- Ourense (104 km)
- Sarria (120 km), siehe auch diesen Forenbeitrag und diesen.
Weitere Infos:
- Jakobus-Sitemap (fasst viele Informationen zusammen)
- Außerdem hier ein Link zu einem interessanten und sympathischen Blog.
Filmtip:
Saint Jacques … Pilgern auf Französisch
Buchtip:
Bis ans Ende der Welt. Zu Fuß auf dem Jakobsweg von Rene Freund.
Ich persönlich würde ja rein theoretisch die Wege bzw. Abschnitte bevorzugen, die keine Berge beinhalten.
Dieser Artikel ist noch sehr rudimentär und oberflächlich, wird aber zu gegebener Zeit noch durch weitere Infos ergänzt und vertieft – gerne auch von Euch.
Ligrü,
die Dani
Gespeichert unter: Am Busen der Natur - Fauna und Flora, Filme, Welt verändern
Ohne große Vorrede und Einleitung – das hier ansehen, nachdenken und entsprechend handeln!
Nein, das ist keine esotherisch angehauchte Methode zur Produktion einer biologisch abbaubaren Schuheinlage, euer ökologischer Fußabdruck zeigt Euch, wie viel Ressourcen und Energie Ihr durchschnittlich verbraucht. Damit man sich das besser vorstellen kann, wird dieser Verbrauch als Fläche dargestellt und diese der Fläche der Erde gegenübergestellt.
Beispielsrechnung: Laut www.latschlatsch.de hat der ökologische Fußabdruck der/des durchschnittlichen Deutschen eine Fläche von 4,7ha im Jahr. Das heißt, dass die Fläche der Erde überhaupt nicht ausreichen würde, wenn jeder so leben würde wie wir, denn dann bräuchten wir 2-3 „Erden“. Ich habs nicht durchgerechnet, obwohl ich ja, wie Ihr wisst, ein grandioses Mathegenie bin, aber ich kann mir das durchaus vorstellen.
Mittels dieses Fragebogens hier kann man seinen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen und bekommt Tipps, wie man diesen noch verkleinern kann, sprich, wie man (noch) energie- und ressourcensparender leben kann. Mein ökologischer Fußabdruck ist zum Glück geringer als der des Durchschnittsdeutschen (4,3ha), aber das würde leider immer noch nicht reichen, denn eigenlich dürfte jeder nur Schuhgröße 1,9ha haben, wenn ein natürliches Gleichgewicht erhalten bzw. bekommen wollen.
Ich habe gerade nochmal durchgerechnet, wie groß mein ökologischer Fußabdruck wäre, wenn ich mein Leben diesbezüglich komplett umstellen würde, das heißt, wenn ich
- Fernwärme nutzen würde
- in eine kleinere Wohnung zöge, in der es unter 18 Grad hat und in der nur Energiesparlampen hängen
- Ökostrom statt konventionellem Strom
- und keine Unterhaltungs-, Kommunikations- und Informationsmedien (Computer, Radio etc.) mehr nutzen würde
- zum Vegetarier und Veganer werden und nur Bio-Anbau-Lebensmittel kaufen würde, die aus meiner Region kommen
- nicht mehr fliegen, nicht mehr Auto fahren und nicht mal mehr beifahren würde
- fast ausschließlich Kleidung aus Ökobaumwolle tragen
- und mich nicht mehr schminken würde.
Selbst dann wäre mein Fußabdruck 2,5ha groß – und damit immer noch zu groß (laut Fragebogen bräuchte man 1,3 Erden, wenn jeder so leben würde, wie ich mir gerade ausgemalt habe). Das ist ganz schön deprimierend. Also! Wie ich immer sage! Back to the roots! Zurück in die Höhle! Rauf auf die Bäume – oder besser gleich zurück ins Meer…
Weitere Hintergrundinformationen erhält das interessierte Mädel hier.
Ligrü,
die Dani
Nachtrag: Hab mich nochmal bei www.ecofoot.org getestet, da sieht schon alles viel besser aus! Da komme ich, wenn ich bei allen Antworten jeweils die umweltverträglichste wähle, auf 0,9ha. Allerdings würde ich dann zusätzlich zu den oben aufgeführten Bedingungen auch noch mit 9 Leuten auf 20 Quadratmetern hausen ![]()
Wenn ich wahrheitsgemäß antworte, komme ich allerdings auch „nur“ auf 3,4ha – das klingt schon besser als 4,3ha.
„Es muss an dieser Stelle einmal gesagt werden: Der Wald ist und bleibt eine absolut menschenfeindliche Umgebung, trotz aller verharmlosenden und idealisierenden Darstellungen:
- Im Wald gibt es wilde Tiere.
- Im Wald gibt es giftige Pilze.
- Auf dem Waldboden liegen Laub und Zweige, heimtückische Stolperfallen, an denen schon tausende den Tod fanden.
- Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es im Wald sehr oft dunkel ist. (ca. acht Stunden lang, die Dunkelperioden folgen im 24-Stunden-Rhythmus aufeinander.)
- Jedes Kind weiß von Oma und Opa, dass im Wald die Räuber und die Halunken lauern.
- Wer das Jugendgericht oder vergleichbare Sendungen kennt, weiß auch, dass im Wald immer die Leiche versteckt liegt.
- Der Wald atmet den Humanoiden das Kohlenstoffdioxid weg.“
(Quelle und weitere Infos zu diesem höchst gefährlichen Phänomen: http://www.stupidedia.org/stupi/Waldverherrlichung)
