Ich hoffe, alle sind letztendlich gut wieder daheim angekommen und gewöhnen sich schon wieder ein, während ich bereits dabei bin, das Photo- und Filmmaterial aufzubereiten.
Protokoll (stark verkürzt) für zukünftige Mädelz-Events:
- Mädelzstammtisch am Dienstag, 4. September im Pasta&Basta, 20:00. Ausweichtermin ist der 11. September.
- Helge Schneider-Abend bei Anna. Es wird gezeigt: „Praxis Dr. Hasenbein“. Genauer Termin steht noch nicht fest.
- Sushi-Abend bei Dani – auch für „Nichtfischfans“ ein Genuss! Genauer Termin steht noch nicht fest.
- Premiere des Mädelzfilms. Genauer Termin siehe vorheriger Aufzählungspunkt.
Liebe Grüße,
Dani
Wie – was – basteln?! Ich dachte, wir lassen ganz feudal drucken!
Nun, das dachte ich auch. Da aber das Leben und ganz besonders die (Druck-)Technik und das Internet bisweilen komplizierter sein können, als man gemeinhin denkt, ersannen wir einen neuen Plan: Wir machen uns die Shirts mit Hilfe einer innovativen, aber bereits erprobten Methode einfach selbst. Und damit der Rest der Welt nicht verzweifeln muss, wenn mal bei spreadshirt, shirtcity, shirtinator etc. wieder nichts so klappt, wie man es gerne hätte, hier eine kleine, aber ausgereifte Bastelanleitung für richtig tolle, selbstgestaltete T-Shirts.
Man nehme (in order of appearance):
- ein Motiv, einfarbig
- einen Drucker
- DIN A4 Papier, z.B. 80g/m
- Alleskleber
- 3 x DIN A4 Karton, 160g/m
- eine kleine Schere
- T-Shirt (bewährt haben sich T-Shirts mit hohem Baumwollanteil, also lieber nichts synthetisches)
- Window-Color (Fensterfarbe in Plastikflasche, normalerweise dazu gedacht, wiederabziehbare Fensterbilder zu malen. Bitte beachten, dass die Farbe durchsichtig wird, es sei denn man verwendet Window-Color-Konturenfarbe. Für schwarze Bedruckstoffe eignen sich also eher Window-Colors mit Glitzer.)
- eine Pinzette
Und so gehts:
(1) Das gewünschte Motiv auf normales Papier ausdrucken. Dieses dann mit Alleskleber auf den Karton kleben. Kleber trocknen lassen.
Varianten:
(1a) Wenn der Drucker geeignet ist, kann man das Motiv natürlich auch direkt auf den Karton drucken.
(1b) Wenn der/die Gestalter/in geeignet ist, kann der Karton natürlich auch von Hand bemalt werden.
(1c) Hm… Wenn der/die Gestalter/in sehr geeignet und/oder experimentierfreudig ist, kann er oder sie sich eigentlich den gesamten Schablonen-Kram schenken und das gewünschte Motiv einfach frei von der Leber weg aufs Shirt auftragen. Aber ich greife vor.
(2) Eine Schablone basteln. Hierzu das Motiv mit der kleinen Schere aus dem Karton ausschneiden. Achtung! Hierbei die inneren Überbleibsel aus beispielsweise „d“s oder „e“s gut aufheben! Im Beispiel hier habe ich mich dazu entschieden, das „2007″ sowie die „ä“-Punkte nicht auszuschneiden, da diese Bestandteile zu filigran sind und ich sie daher nicht sauber genug ausschneiden hätte können. Aber kein Problem – das wird später alles von Hand gemalt.

…die „d“-, „e“- und „z“-Überbleibsel gut aufheben
(3) Die restlichen zwei Blatt A4-Karton in das Shirt stecken, damit die Rückseite nicht an der unter Umständen durch den Stoff sickernden Farbe festklebt. Die Schablone auf dem T-Shirt platzieren. Die eben genannten Überbleibsel an den richtigen Stellen anordnen.

An den Nähten kann man sich einigermaßen
orientieren, um zu überprüfen, ob die Schablone
gerade liegt
(4) Die Fensterfarbe gut schütteln und dann vorsichtig entsprechend der Schablone auf dem T-Shirt auftragen. Die Pinzette hilft, die Schablone, die sich womöglich durch das Ausschneiden hier und da ein wenig wölbt, aufs T-Shirt zu drücken und die Überbleibsel beim Ummalen an Ort und Stelle zu fixieren.

Nicht zu sehr auf die Tube drücken, sonst quillt
die Farbe unter der Schablone auf das Shirt
(5) Sobald alle Flächen ausgemalt sind, sofort die Schablone abziehen und die vorher vernachlässigten „ä“-Punkte etc. auftragen sowie, falls nötig, Unregelmäßigkeiten ausbessern. Zu beachten ist, dass bei mehrmaligem Benutzen ein und derselben Schablone diese nach und nach „zuschmiert“: Die Farbe trocknet an der Schablone, die freien Bereiche werden ein bisschen kleiner. Auch hier muss man eventuell nach Abziehen der Folie noch nacharbeiten und den einen oder anderen Strich noch verstärken.

Anfangs ist die aufgetragene Farbe noch milchig…
(6) Nun muss das T-Shirt noch mindestens 24 Stunden (je nach der Dicke des Auftrags) trocknen, während der sich die milchigen Bestandteile verflüchtigen und schon ist es fertig, tragbar und wunderschön!

…nach und nach aber tritt die eigentliche Farbe
immer klarer hervor
Pflegehinweise:
Waschen bei 30° ist kein Problem, aber auf das Bügeln lieber verzichten. Das T-Shirt möglichst nicht im Bereich des Motivs knicken – aufpassen beim Falten! -, die bemalten Flächen können sonst brechen.
Gespeichert unter: Urlaub
Als extrem soziales Wesen teile ich meine ultimative Checkliste mit Euch – vorallem da ich als extrem asoziales Wesen nicht alle mein Hab und Gut mit Euch teilen will, wenn Ihr die Hälfte vergesst ![]()
Das ist natürlich nur meine auf die Allgemeinheit angepasste Liste, jede muss ja selber wissen, was sie braucht, aber schreibt mir, was noch fehlt (vor allem beim untersten Punkt)!
Überleben:
O Geld
O ec-Karte o.ä.
O Pass oder Perso (noch gültig?)
O Führerschein (falls vorhanden)
O Auslandskrankenschein
O Handy
O Ladegerät
O Brille/Kontaktlinsen + Pflegemittel
O Sonnebrille
Sauber und schön sein:
O Zahnbürste
O Zahnpasta
O Zahnseide (ja haha)
O Waschgel
O Gesichtswasser
O Gesichtscreme
O Duschgel
O Shampoo
O Spülung
O Bodylotion
O Deo
O Schminkzeug
O Abschminkzeug
O Rasierer/Pinzette etc.
O Bürste/Kamm
O Haargummis
O Handtuch
O Duschtuch
O Papiertaschentücher
O Wattepads
Wohlfühlen:
O Pille o.ä.
O spezielle Medikamente
O Autan
O Sonnencreme
O Apres-sun Lotion
O o.b.s etc.
Anziehen:
O Unterwäsche
O Socken
O T-Shirts
O lange Hose
O kurze Hose und/oder Röckli
O warmer (!) Pulli
O Regenschutz
O Schuhe
O Jacke
O Badeanzug/Bikini (vielleicht haben wir ja Glück mit dem Wetter)
Schlummern:
O Nachthemd/Schlafanzug
O Bettwäsche, Spannbettuch/Schlafsack
Spaß haben:
O CDs
O Photoapparat/Kamera
O Filme/Speichermedien
O Batterien/Akkus/Ladegerät
O Bücher
O Spiele
O Stifte
O Alk
Dinge, von denen nicht jeder eins mitschleppen muss, die wir quasi aufteilen können:
Lou:
O Fön
Dani:
O Taschenlampe
O gängige Medikamente für gängige Krankheiten
O Nagelnecessaire
O Waschmittel
O Handcreme
O Sprachführer
O Lonely Planet Skandinavien
O Göteborg Official Tourist Guide
O Papier
O Perfekt beifahren! – Das Buch
Ringel:
O Kerzen
O Spültücher
O Therapy – das Spiel
O Wandergitarre?
Anna:
O Landkarte/Straßenkarte
O Magnesium/Calcium
Gespeichert unter: Urlaub
…braucht man anscheinend doch. Heißt allerdings heutzutage anders (europäische Versicherungskarte o.ä.) und gilt nur für Notfälle (ist ja auch klar, man verbringt ja die schöne Urlaubszeit nicht damit, mit Dolmetscher von Arzt zu Arzt zu rennen). Einfach bei der Krankenkasse anrufen, die schicken das in der Regel innerhalb von zwei Werktagen zu.
P.S: Ihr merkt schon, es gibt diesmal kein Protokoll. Dafür viele neue Blogeinträge, die versuchen, die während des Stammtischs aufgeworfenen Fragen zu beantworten
Gespeichert unter: Urlaub
Hallo Ihr,
hab folgendes gefunden:
Alkohol:
http://www.tullverket.se/de/Schweden_Reisen/alkohol.htm
Tabak:
http://www.tullverket.se/de/Schweden_Reisen/tabak.htm
Na da haben wir ja Glück, dass wir aus der EU sind, oder?
Liebe Grüße,
Dani
NACHTRAG: Innerhalb der EU gibt es kein „duty free“ – also nix billich Alk am Flughafen kaufen!
„Bei Reisen zwischen EU-Ländern gibt es ein derartiges „duty free“ Einkaufen nicht, da die gesamte EU ein einziger Binnenmarkt ist und Sie stattdessen alles kaufen können, was Sie möchten und die Vielfalt in Bezug auf Auswahl, Geschmack, Steuern und Preise ausnutzen können.“ Weitere Infos hier.

